Mediation

Mediation offeriert keine vorgefertigten Antworten; hier findet eine Redelegation der Kompetenz über die Inhalte und Sachentscheidungen (außer in der Umweltmediation, dort entscheidet letzlich immer die Obrigkeit - siehe Zilleßen) an die Betroffenen statt. Ihre dialektische Eigenlogik lässt Widersprüchliches zu: sie ist dem Paradoxon lösungskonstitutiver Verdeutlichung von Unterschied und Dissens sogar verpflichtet. Gegensätze sichtbar zu machen, sie auszuhalten und zu verwalten - ähnlich Fishers Verhandlungsdilemma Kooperation trotz Konkurrenz - ist im Mediationsprozess unabdinglich und Grundvoraussetzung für eine Synthese durch Kompromiss oder Konsens in Gestalt einer "Win-Win"-Beziehung, bei der jeder Beteiligte Vorteile aus den Gegensätzen erzielt. Hier gilt: Bei zwei einander widersprechenden voneinander abhändigen Aussagen (Positionen) können beide wahr sein.

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